Die Teleskope

Die Beobachtungsstation WIDATO ,das Wiesbadener Dachterrassenobservatorium, liegt auf 5005`37,7" N und 81828,2" E im Wiesbadener Vorort Kloppenheim auf 181m Meereshöhe.

Das 7zoll-Maksutov-Newton-Teleskop:

Das mit einer Öffnung von 178 mm und einer Brennweite von 960 mm ist das Maksutov-Newton Teleskop das größte Teleskop meines Equipments. Es ist an Planeten und am Mond ein besonders beeindruckendes Gerät, das mit lambda 1/9 über das gesamte Teleskop gemessen, bei gutem Seeing unvergleichliche Bilder liefert. Es sitzt hier auf einer alten EQ6-Montierung.

Der 127 mm Triplett-Apochromat:

Das mit 127 mm Öffnung und 910 mm Brennweite apochromatische FPL 53 Triplett-Linsenteleskop ist besonders für Aufnahmen mit der Canon 1000D über einen 3zölligen Flattner oder mit den unten aufgeführten Astrokameras geeignet. Das Teleskop ruht auf einer Vixen GP-DX - Montierung mit einer DD2 Nachführung. Ein Ausgleichsgewicht das zusammen mit einem Sky Surfer V - Leuchtpunktsucher auf einer Schiene läuft, gleicht die ggf. schweren 2zölligen Okulare aus.

Der 80mm Triplett-Apochromat:

Mit 80mm Öffnung und 480mm Brennweite ist das apochromatische FPL 53 Triplett-Linsenteleskop sehr gut für hochwertige Übersichtsaufnahmen mit der Canon 1000D verbunden mit einem eingebauten Flattner und als Reiseteleskop geeignet. Es sitzt hier auf der Sky Watcher Star Adventurer- Montierung. An einem Stativbein des Berlebach Fotostativs erkennt man den 10.000 mAh Powerpack zur Stromversorgung.

Bild rechts: Das nahezu perfekte Ronchidiagram.

Das 90mm Maksutov-Cassegrain-Teleskop:

Das 90 mm Maksutov-Cassegrain Teleskop, ein älteres Modell des Celestron C90, ist ein sehr kompaktes Reiseteleskop mit guten Abbildungseigenschaften. Es hat allerdings mit f=11 eine Brennweite von 1000 mm und da es nur einen Anschluß von 1 1/4 Zoll besitzt, werden Aufnahmen per afokaler Okularprojektion mit einer Baader Microstage und geeigenten, langbrennweitigen Okularen mit großer Augenlinse gemacht. Mit diesem ersten Reiseteleskop wurden in der Vergangenheit viele, heute nicht mehr zufriedenstellende Aufnahmen erzielt.

Die ASI 178 MC Astrokamera:

Mit der ungekühlten Asi 178 MC Color-Astrokamera lassen sich auf Grund der hohen Empfindlichkeit, den kleinen Pixelabmessungen und der damit verbundenen hohen Auflösung sehr hochwertige Mond.- Planeten.- und auch deep-sky Aufnahmen realisieren. Mit der Steuerungssoftware Sharpcap bzw. Firecapture und der Bearbeitungssoftware Autostakkert, giotto oder fitswork sind Ergebnisse zu erzielen, von denen man vor wenigen Jahren nicht zu träumen wagte.

Die DMK 21 - Astrokamera:

Die kleine s/w DMK 21 Astrokamera mit ihrem sehr kleinen Chip eignet sich besonders für Planetenaufnahmen bei denen das Objekt ebenfalls sehr klein abgebildet wird. Ein LRGB-Farbfiltersatz lässt auch farbige Aufnahmen zu. Hervorzuheben ist die extreme Empfindlichkeit des kleinen, blauen Würfels, der wie die ASI- Kamera über o.g. Steuerungssoftware bedient wird.

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